Dies ist eine Entscheidung, die letzendlich der Gemeinderat und das Landratsamt trifft.
Hintergrund dazu ist, dass der aktuelle Standort im Schüttbereich der Erddeponie liegt und in den nächsten Jahren ohnehin ein neuer Standort nötig wird.

Wir sind in der Vorplanung von einer Höhe von ca. 15-25 m ausgegangen.

Nun liegt eine konkrete Berechnung dazu vor. Diese bestimmt die notwendigen Höhe mit ca. 17 m über Erdniveau.
Die Berechnung der Kaminhöhe erfolgte durch einen unabhängien Fachmann. Sie wurde in einem Gutachten anhand verschiedener Gegebenheiten (z.B. Topografie) so ermittelt, dass die wenigen noch zu erwartenden Abgase unschädlich für die Ortsbebauung in der Atmosphäre landen. Im wesentlichen kommt sowieso Wasserdampf aus dem Kamin.

Die Vorlauftemperatur beträgt ca. 70-80 °C, kann bei Bedarf (sehr kalter Winter) aufgrund der verwendeten, hochwertigen Stahlleitungen auf bis zu 100°C erhöht werden.
Hintergrund dazu ist, dass Sie in Ihrem Gebäude die notwendige Temperatur erreicht, um den Trinkwasserschutz ("Legionellenschutz") zu garantieren.
Das alles geschieht automatisch in der Heizzentrale und über die Regelung Ihrer Übergabestation. Sie brauchen sich hier um nichts zu kümmern.
Im Bebauungsplan ist diese Fläche für die Aufstellung von weiteren Solaranlagen beantragt.
Dies ist als Reserve gedacht und könnte dazu dienen, den Anteil an günstiger Solarwärme später zu erhöhen, wenn sich dies im Gesamtkonzept sinnvoll darstellt.

Heute habe ich eine ältere Ölheizung, meine Heizkörper werden mit einer Vorlauftemperatur von etwa 65 Grad betrieben.
Geht das mit dem Anschluß an das Fernwärmenetz oder muss ich in den Wohnräumen umbauen, z.B. größere Heizkörper?



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